Auf stabile Pfeiler gebaut
2015 Nun also Zentrumszone
Für alles Weitere entscheidend: Das Walder Areal erfährt eine Umzonung von Gewerbezone in Zentrumszone. Dadurch wird ein Wohnanteil von 75 Prozent möglich. Das Walder Areal gewinnt für die regionale Entwicklung an Bedeutung. Der Verwaltungsrat der Walim AG entschliesst sich, mittels Workshops die strategische Fragestellung zu erörtern. So sollen die ersten Weichen für die Zukunft gestellt werden.
2016 Ein Masterplan entsteht
Der Verwaltungsrat und die Familie Walder besprechen in Workshops die Zukunft des Walder Areals. Dabei werden die strategischen wie generationsübergreifenden Zielsetzungen als Masterplan sowie die Vorgaben für den Gestaltungsplan diskutiert – und in den Grundzügen verabschiedet.
2017 Architekten und Planer kommen hinzu
Die swr+ (ab 2019 die Corsten Städtebau AG) und die Landis Bauingenieure AG werden für den Masterplan Walder Areal und die Entwicklung des Gestaltungsplans hinzugezogen. Mit den Areal-Entwicklungsspezialisten wird daraufhin ein weiterer Workshop abgehalten. Die Themen: Ortsanalyse, öffentliche Planungen, Perimeterphasen, Visionen Städtebau und Nutzungen. Eine allgemeine Vision soll als Basis für den Masterplan dienen.
2018 Erste Präsentation
Die zusammen mit den Planern erarbeitete Konzeption für den Masterplan wird der Familie Walder und dem Verwaltungsrat präsentiert, intensiv besprochen und diskutiert. Dabei wird festgestellt, dass noch zu wenig über strategische Alternativen nachgedacht und geforscht wurde.
Gemeinsam zur besten Lösung
Es wurde also entschieden, mittels eines Workshop-Verfahrens mit drei renommierten Architektur- und Landschaftsarchitekturbüros, weitere städtebauliche Alternativen zu untersuchen. Im Dialog erarbeiten die Teams wichtige Erkenntnisse und Schlussfolgerungen. Wichtig dabei: Es gibt kein Gewinnerteam. Gemeinsam sollen alle zu einer Lösung kommen als Basis für den Masterplan und die darauf basierenden Gestaltungspläne. Das Generationenprojekt soll «auf stabilen Pfeilern» in die Ausarbeitung gehen.
2019 Solider Masterplan, solides Projekt
Das Workshop-Verfahren hat sich bewährt, Ende des Jahres ist es abgeschlossen: Ein solider Masterplan ist entstanden und somit ein solides Projekt. Familie Walder und der Verwaltungsrat sind zufrieden.
2020 Abschluss Testplanung
Die Testplanung findet im Januar ihren Abschluss. Die Bauherrschaft hat in einem mehrstufigen Qualitätsverfahren ein Richtprojekt erarbeitet, das als Basis für den Gestaltungsplan dient. Im Dezember kann mit den Arbeiten am Gestaltungsplan begonnen werden.
2021 Gestaltungsplan wird eingereicht
Ein weiterer Meilenstein ist erreicht: Im August gibt der Verwaltungsrat den Gestaltungsplan frei. Dieser wird im September bei der Gemeindeverwaltung Wangen-Brüttisellen eingereicht und im November durch den Gemeinderat verabschiedet. Somit verläuft das Projekt nach Plan. Zur Website der Gemeinde: wangen-bruettisellen.ch.
2023 Gemeindeversammlung sagt Ja
Im September wird eine wichtige politische Hürde genommen: Die Gemeindeversammlung Wangen-Brüttisellen stimmt mit der Annahme des Gestaltungsplans der Entwicklung des Walder Areals zu. Dies mit 74 Ja-Stimmen, einer Enthaltung und null Gegenstimmen.
2024 Gestaltungsplan rechtskräftig
Ende März ist es definitiv: Der private Gestaltungsplan hat nach der Festsetzung durch die Gemeindeversammlung (siehe oben), der Genehmigung durch die Baudirektion des Kantons Zürich und der ohne ergriffene Rechtsmittel verstrichenen Einsprachefrist seine Rechtskraft erlangt. Damit kann nun mit der Projektierung der ersten Bauetappe begonnen werden.
Studie
Die Etappierung der Entwicklung des Areals löst einige Fragen zu den Schnittstellen zwischen den einzelnen Bauetappen und Baubereichen aus. Um die Schnittstellen und übergeordneten Themen klären zu können, wurde am 10. September 2024 eine Studie gestartet. Die Studie wird Ende April 2025 abgeschlossen sein.
2025 Start Projektierung der Bauetappe I
Mit den Arbeiten am Vorprojekt ist im Oktober 2025 die Projektierung der Bauetappe I gestartet.